Häufige Fragen

Wie funktioniert eine Tattooentfernung mit dem Laser?

Ein sehr energiereicher Laserstrahl wird für einen extrem kurzen Moment auf  die Farbpigmente des Tattoos geschickt.
Die Energie des Lichtstrahls wird von den dunklen Pigmentfarben aufgenommen. Durch die Hitze, die für einen Sekundenbruchteil entsteht, wird das Pigment in kleinste Teilchen zersprengt.
Da die umliegende Haut hell ist, absorbiert sie keine Energie und bleibt daher unverletzt. Die zerkleinerten Farbpartikel werden von den körpereigenen Fresszellen über das Lymphsystem entsorgt.

Können alle Tattoos entfernt werden?

Ob ein Tattoo komplett entfernt werden kann, ist hauptsächlich von der chemischen Zusammensetzung der Farbpigmente abhängig.
Eine schwarze, braune oder dunkelblaue Tätowierung lässt sich in der Regel problemlos entfernen.
Schwieriger sind die hellen Farben, weil die dunklen Farbpigmente das Laserlicht besser absorbieren, welches das Pigment schließlich zerstört.
Helle Farben erfordern deswegen mehr Behandlungen.

Schmutztätowierungen, die in der Lederhaut eingelagert sind, sind oft mit Zusatztstoffen verunreinigt, die sich nicht - oder nur sehr schwer - mit Laserlicht "zerkleinern" lassen. Deshalb sind sie schwer oder manchmal gar nicht zu entfernen.

Wer sollte sich nicht behandeln lassen?

Da das Laserlicht nur wenige Millimeter tief in die Haut eindringt, hat die Laserbehandlung keinen Einfluss auf innere Organe oder ungeborene Kinder.
Aus Vorsicht behandeln wir keine Schwangeren.
Die Behandlung kann unproblematisch unterbrochen werden. Das Ergebnis wird nicht negativ beeinflusst.
Besteht eine Allergie gegen die verwendete Tattootinte, sollte auf die Behandlung verzichtet werden.

Was muss nach den Behandlung beachtet werden?

Die mit dem Laser behandelten Areale sollten drei Tage lang nur sehr vorsichtig gewaschen und außerdem desinfiziert werden. Feuchtigkeitcremes sind erlaubt.
Krusten dürfen nicht abgekratzt und Blasen nicht entfernt werden. Es besteht sonst die Gefahr einer Infektion und Narbenbildung.
Die gelaserte Haut ist bis 12 Wochen nach der Behandlung noch erhöht empfindlich gegenüber UV-Strahlung und muss unbedingt geschützt werden (Lichtschutzfaktor 40 oder mehr).

Ist die Tattooentfernung dauerhaft?

Eine erfolgreiche Entfernung eines Tattoos ist wirklich endgültig!

Gibt es Nebenwirkungen oder Risiken bei der Laserbehandlung?

Gelegentlich sind Behandlungen von sehr dunklen Tattoos schmerzhaft.
Während und nach der Behandlung ist die Haut über den gelaserten Farbpigmenten leicht gerötet und geschwollen. Die Bildung einer feinen Kruste ist möglich. Bei einer starken Reaktion der Haut ist auch eine leichte Blasenbildung zu beobachten.
Selten sind Dunkel- oder Hellfärbung der behandelten Areale oder Infektionen. Im Normalfall ist die Laserbehandlung narbenfrei und hautschonend.
 UV -Strahlung (Sonne, Solarium) auf dem gelaserten Tattoo sollten Sie meiden, um einer Fleckenbildung vorzubeugen.
 Blutverdünnende Medikamente (z.B. Aspirin oder Acetylsalicylsäure) müssen eine Woche vorher abgesetzt werden, um das Risiko von Blutergüssen zu minimieren.

Nach der vollständigen Tattooentfernung bleibt gelegentlich ein helles Nachbild zurück, weil neben den Farbpigmenten auch - ungewollt - das braune Farbpigment in der Haut entfernt worden ist. Dies lässt sich auch nicht sicher verhindern, da die Farbpigmente des Tattoos unter der Hautschicht mit den Hautpigmenten liegen.
Nach acht bis 12 Monaten haben sich die Pigmente in der Haut wieder nachgebildet.

Allergische Reaktionen durch die zerborstenen Farbpigmente sind nahezu ausgeschlossen, weil vor der Behandlung des gesamten Tattoos an einer kleinen Stelle eine Probebehandlung durchgeführt wird und die Reaktion auf die Laserbehandlung abgewartet wird.

Wie oft muss ein Tattoo behandelt werden damit es verschwunden ist?

Keine Tätowierung ist mit einer einzigen Laserbehandlung entfernt. Es sind immer mehrere Behandlungen notwendig. Manchmal ist sogar nach der ersten Behandlung kaum ein Ergebnis zu erkennen, wenn die Pigmentierung sehr stark ist. Die Anzahl der Behandlungen hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich auch von einem erfahrenem Lasertherapeuten nicht genau vorausberechnen.

 

Einfluss auf die Dauer der Behandlung haben: 
Die verwendeten Farbpigmen

Die Art des Pigmenteintrages
Die Tiefe des Pigmenteintrages
Ihr Immunsystem
Der verwendete Laser

Die technischen Einstellungen am Laser

 

Es sind meistens zwischen 6 bis zwölf Behandlungen notwendig. Laientätowierungen erfordern weniger Behandlungen.

Bei jeder Behandlung werden durch Photothermolyse Farbpartikel zerstört. Ihr Körper braucht Zeit, um das zerborstene Pigment abzubauen. Erst danach hat der Laser wieder "freie Sicht" auf die restlichen Pigmente, um diese zu zerstören. 
Ihre Tätowierung wird von Behandlung zu Behandlung immer blasser und verschwommener.

Wird die Haut bei der Behandlung verletzt?

Eine Hautschädigung ist bei richtiger Behandlung nahezu ausgeschlossen.

Es reagiert nicht die Haut mit dem Laser, sondern nur die Farbpigmente, die getroffen werden. Im Normalfall kommt es lediglich zu einer leichten Schwellung und leichten Rötung.

Es kann vorkommen, dass es nach der Behandlung zu einem Austritt von Lymphflüssigkeit oder zu leichten Blutungen kommt.
Dies passiert, wenn Farbpigmente aus der Oberhaut austreten.

Bleiben Narben zurück?

Die Behandlung verläuft grundsätzlich narbenfrei.
Falls sich, nach der Laserbehandlung, eine leichte Schorfschicht oder Bläschen gebildet haben, sollte die Schorfschicht  nicht entfernt oder die Bläschen gar aufgestochen werden.

Wie von ihrem Lasertherapeuten empfohlen, sollten Sie das behandelte Areal in den ersten Tagen öfter desinfizieren. 

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Das Entfernen eines Tattoos mit einem Laser ist grundsätzlich schmerzarm.

Jeder Mensch hat jedoch ein anderes Schmerzempfinden. Auch sind Körperstellen unterschiedlich schmerzempfindlich.

Der Schmerz beim Entfernen des Tattoos ist in etwa vergleichbar mit dem Schmerz beim Stechen des Tattoos.

Ist das Alter der Tätowierung von Bedeutung?

Das Alter einer Tätowierung spielt in der Regel keine Rolle.
Oft sind allerdings bei älteren Tätowierungen die Farbpigmente tiefer im Gewebe eingekapselt. Es sind dann mehr Behandlungen notwendig, um das Tattoo zu entfernen.

Wann kann man ein "frisches" Tattoo entfernen?

Die Tätowierung sollte mindestens 3 Monate alt sein, damit sich die Haut vom Tätowierprozess erholen kann, bevor die Haut durch die Laserbehandlung wieder gefordert wird.

Kann die behandelte Stelle wieder tätowiert werden?

Das ist sehr gut möglich.

Einer neuen Tätowierung steht nichts im Wege, wenn Sie nach der letzten Behandlung 6 Monate warten.

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